Familie Jünck ist vor 23 Jahren von Borken nach Velen ausgesiedelt. Seit drei Jahren steht am Rand des Hofes ein zweites, ganz auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnittenes Haus – Aufzug inklusive.
Das Altenteilerhaus bietet 145 qm Wohnfläche. Der überdachte, 20 qm große Sitzplatz eignet sich auch für Regentage. (Bildquelle: Hertleif)
Die Jüncks haben ohne Zweifel Erfahrung mit Bauprojekten. Wer auf den Hof der Familie in Velen fährt, blickt auf jede Menge Neubauten. Neben einem großen Wohnhaus stehen Ställe und Maschinenhallen. 260 Milchkühe plus Nachzucht haben in den modernen Laufställen Platz. Vor 23 Jahren sind die Jüncks mit ihrem Hof nach Velen umgezogen. Am angestammten Standort in Borken-Grütlohn mussten sie einem Wohngebiet weichen. Wegen der Planungen auf der grünen Wiese wirkt das Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden stimmig. Dazu tragen sorgsam ausgewählte Klinker, kleine Schmuckfriese über den Fenstern und verbretterte Giebeldreiecke bei. Inspirieren lassen haben sich die Jüncks von Höfen in den nahen Niederlanden. Der jüngste Teil des Ensembles ist das Altenteilerhaus. Der Bau liegt am Rand der Hofstelle mit Blick in die freie Natur und auf den Abkalbestall. Bis zum Haupthaus sind es 60 m.Raus aus dem Trubel Vor drei Jahren sind Ursula und Wilhelm Jünck, heute 68 und 75 Jahre alt, in ihr neues Zuhause eingezogen. Nach vielen Jahren in der Verantwortung wollten sie raus aus dem Trubel. Das große Bauernhaus ist die Schaltzentrale auf dem Betrieb. Michael Jünck, zweites von insgesamt fünf Kindern, hat gemeinsam mit Ehefrau Kathrin den Hof übernommen. Mit mittlerweile drei Kindern und zusätzlich Auszubildenden und Praktikanten wurde es irgendwann zu eng im großen...
Die Jüncks haben ohne Zweifel Erfahrung mit Bauprojekten. Wer auf den Hof der Familie in Velen fährt, blickt auf jede Menge Neubauten. Neben einem großen Wohnhaus stehen Ställe und Maschinenhallen. 260 Milchkühe plus Nachzucht haben in den modernen Laufställen Platz.
Vor 23 Jahren sind die Jüncks mit ihrem Hof nach Velen umgezogen. Am angestammten Standort in Borken-Grütlohn mussten sie einem Wohngebiet weichen. Wegen der Planungen auf der grünen Wiese wirkt das Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden stimmig. Dazu tragen sorgsam ausgewählte Klinker, kleine Schmuckfriese über den Fenstern und verbretterte Giebeldreiecke bei. Inspirieren lassen haben sich die Jüncks von Höfen in den nahen Niederlanden.
Der jüngste Teil des Ensembles ist das Altenteilerhaus. Der Bau liegt am Rand der Hofstelle mit Blick in die freie Natur und auf den Abkalbestall. Bis zum Haupthaus sind es 60 m.
Vor drei Jahren sind Ursula und Wilhelm Jünck, heute 68 und 75 Jahre alt, in ihr neues Zuhause eingezogen. Nach vielen Jahren in der Verantwortung wollten sie raus aus dem Trubel.
Das große Bauernhaus ist die Schaltzentrale auf dem Betrieb. Michael Jünck, zweites von insgesamt fünf Kindern, hat gemeinsam mit Ehefrau Kathrin den Hof übernommen. Mit mittlerweile drei Kindern und zusätzlich Auszubildenden und Praktikanten wurde es irgendwann zu eng im großen...
Die Jüncks haben ohne Zweifel Erfahrung mit Bauprojekten. Wer auf den Hof der Familie in Velen fährt, blickt auf jede Menge Neubauten. Neben einem großen Wohnhaus stehen Ställe und Maschinenhallen. 260 Milchkühe plus Nachzucht haben in den modernen Laufställen Platz.
Vor 23 Jahren sind die Jüncks mit ihrem Hof nach Velen umgezogen. Am angestammten Standort in Borken-Grütlohn mussten sie einem Wohngebiet weichen. Wegen der Planungen auf der grünen Wiese wirkt das Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden stimmig. Dazu tragen sorgsam ausgewählte Klinker, kleine Schmuckfriese über den Fenstern und verbretterte Giebeldreiecke bei. Inspirieren lassen haben sich die Jüncks von Höfen in den nahen Niederlanden.
Der jüngste Teil des Ensembles ist das Altenteilerhaus. Der Bau liegt am Rand der Hofstelle mit Blick in die freie Natur und auf den Abkalbestall. Bis zum Haupthaus sind es 60 m.
Vor drei Jahren sind Ursula und Wilhelm Jünck, heute 68 und 75 Jahre alt, in ihr neues Zuhause eingezogen. Nach vielen Jahren in der Verantwortung wollten sie raus aus dem Trubel.
Das große Bauernhaus ist die Schaltzentrale auf dem Betrieb. Michael Jünck, zweites von insgesamt fünf Kindern, hat gemeinsam mit Ehefrau Kathrin den Hof übernommen. Mit mittlerweile drei Kindern und zusätzlich Auszubildenden und Praktikanten wurde es irgendwann zu eng im großen Haus.
Geplant hat das Altenteilerhaus derselbe Architekt wie damals das Haupthaus. Dadurch gleicht es sich harmonisch dem Gesamtbild an. Mit dem Ergebnis ist die Senioren-Generation sehr zufrieden.
Mit rund 145 m2 Wohnfläche reizt das Gebäude aus, was für ein Altenteilerhaus möglich ist. Einen Keller gibt es nicht. Um möglichst wenig Fläche zu verbrauchen, ist in der Regel ein mehrgeschossiger Bau vorgeschrieben.
Hinein geht es durch den stufenlosen Eingang. Die kleine Schwelle lässt sich auch mit Rollstuhl oder Rollator überwinden. Rund ums Haus führt ein gepflasterter Weg, vorbei an einigen niedrigen Hochbeeten. Sie strukturieren den Garten und geben gleichzeitig den beiden Terrassen Sichtschutz. Über den Weg wäre der Garten auch mit dem Rollator nutzbar. „Im Moment sind hier eher die Enkelkinder mit ihren Tretfahrzeugen unterwegs“, erzählt Ursula Jünck lachend.
Die Türen im Haus sind allesamt 95 cm breit, die Dusche hat einen ebenerdigen Einstieg und auf eine Badewanne wurde verzichtet. Ansonsten ist vor allem die Einrichtung an die Bedürfnisse angepasst. Auffällig sind die Raumhöhen. Im Erdgeschoss sind es 3 m. Das gibt auch den eher kleinen Wohnräumen Weite. Das mit einem Kamin und Holzdielen ausgestattete Wohnzimmer geht in den Essbereich über. Dieses ist wie die meisten weiteren Räume mit pflegeleichten, großformatigen Fliesen ausgelegt.
Die Küche hat auf Wunsch von Ursula Jünck, einer gelernten Hauswirtschafterin, eine Tür. Zusätzlich gibt es in der ersten Etage ein Schlafzimmer mit separatem Bad. Im Fall der Fälle könnte hier eine Pflegekraft unterkommen, im Moment nutzen es die Enkel als Gästezimmer.
Beheizt werden alle Räume über eine Fußbodenheizung. Das Haus hat eine kontrollierte Be- und Entlüftung. „Die Luft ist angenehm und wir haben weniger Fliegen“, berichtet Ursula Jünck. In Toilette, Badezimmer und Küche wird Luft abgesaugt, in den Wohn- und Schlafräumen kommt frische herein. Ins neue Haus hat das Ehepaar vor allem alte Möbel mitgenommen. Das ist auch ein Grund dafür, dass sie sich sofort zu Hause gefühlt haben.
Neubau: Chance für einen Aufzug Für Familie Jünck stand von vornherein fest, dass ihr Altenteilerhaus einen Aufzug bekommen soll. So sind sie sicher, dass sie auch Schlaf- und Badezimmer im Obergeschoss erreichen können, wenn das Treppensteigen nicht mehr klappt. Einen Treppenlift als Alternative haben sie nicht in Erwägung gezogen. „Dann wäre das halbe Treppenhaus verbaut“, war ihre Befürchtung. Im Neubau ließ sich der Aufzug gut einplanen. Der nachträgliche Einbau ist häufig mit großem Aufwand verbunden. Denn es braucht einen durchgehenden Schacht. Der ist bei den Jüncks in seiner kompletten Höhe von 6 m zu sehen. Denn statt einer Kabine fährt nur eine 1,20 x 1,80 m große Plattform hoch und runter. Zumindest theoretisch. Denn nach dem Einbau haben die Jüncks den Aufzug direkt stillgelegt, weil im Moment noch kein Bedarf ist. Das rund 30 000 € teure Modell wollen sie erst in Betrieb nehmen, wenn es nötig ist. Belastbar ist er mit bis zu 500 kg. „Ein Rollstuhl und zwei Personen passen rein“, sagt Ursula Jünck.
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